Glaskunst im Haus am Baum in Trier
Es gibt unzählige bemerkenswerte Darstellungen von diesem bemerkenswerten Menschen Martin.
Hier werden wir im Laufe der Zeit eine Sammlung dieser Zeugnisse anhäufen und diese Kompilation interessanter Fundstücke ständig erweitern.
Martinus-Standbild in der Stützmauer vor Forstamt Hermeskeil
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St Martin-Kirche Trier, künstlerische Leitung als Architekt Peter Marx, entstanden um 1915
Es zeigt den hl. Martin vor einem goldstrahlenden Hintergrund hoch zu Ross, der seinen Soldatenmantel mit dem Schwert zerteilt, um dem vor ihm knieenden Bettler den halben Mantel zu schenken, damit er nicht erfriert. Das Pferd ist das Erkennungszeichen für den römischen Soldaten/Offizier geworden – es ist auf den meisten Martinsdarstellungen zu finden.
aus der Martinsvita, dem Liber Florum des Thiofrid von Echternach beigebunden, cod. 1378/103 4°
Foto: Anja Runkel
Hergestellt in Ohrid, Nord-Mazedonien,2024.
Dragan Nelowski ist ein Künstler aus Nord-Mazedonien, der vor allem Schnitzereien von Heiligen aus dem osteuropäischen Raum herstellt.
katholische Pfarrkirche St Martin in Fell (Mosel)
Porta Nigra, Trier ,
Übersetzung:
MARTIN
TRIER
ERLEUCHTET DURCH WUNDER
1838
Glasmalerei Werkstatt Binsfeld Trier
Pfarrkirche St Martin Trier, 1966
ehemaliger Hof der Abtei Sankt Martin Trier-West / Pallien
Morscheid, katholische Pfarrkirche St Martin
Wandgemälde in der Martinskirche in Mertesdorf,
Foto: W. Raab
Künstler: Ernemann Sander
am Bonner Münster,
Foto: Leif Hofheinz
Martins Eintreten für Priszillian vor dem Kaiser Maximus
Künstler: Albert Burkart
Martinuskirche in Leutkirch,
Foto: Roland Rasemann
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Eine wehrhafte Stadtmauer, verschlossene Tore - die sich dahinter geborgen wissen, werden von den Habenichtsen draußen beneidet.
Ein römischer Soldat ist vom Ross herabgestiegen und beugt sich voll Mitleid über einen leicht bekleideten Armen; liebevoll er hüllt ihn ein in die Hälfte seines roten Mantels. Zwei, die heute Nacht nicht erfrieren werden, Martin und der Bettler.
Im Bild sind sie nicht zu sehen, aber die Vita Martini berichtet von den Reaktionen der Zuschauer auf das Geschehen vor den Toren von Amiens. Die einen lachen über den Gutmenschen, andere schämen sich, weil sie den Armen hätten bekleiden können, ohne sich selbst zu entblößen, und es nicht getan haben.
Martins Traum steht im Mittelpunkt des Bildes: In heller Mandorla zeigt sich ihm Jesus Christus, nur mit der roten Mantelhälfte bekleidet, die er zuvor dem Bettler und damit ihm geschenkt hat: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan" (Mt 25, 40).
Links oben ist zu sehen, wie Martins Barmherzigkeit bis in die Gegenwart Menschen inspiriert. Eine Person mit dem halben roten Mantel gibt einem Kind zu essen. Dahinter eine große Schlange von Bedürftigen, Kranken, Heimatlosen. Über ihnen wird der Himmel so hell wie die Mandorla um den Weltenrichter Christus.
HG Reuter
Wo einst die alte Martinuskirche in Hermeskeil stand, erinnert eine große Sandsteinplastik in der Koblenzer Straße an den Kirchenpatron: St. Martin, der seinen Mantel mit dem armen Mann teilt. Aber hier fehlt das Schwert, das den Mantel in zwei Teile schneidet (das findet man jedoch im Wappen von Hermeskeil). Hier breitet der Reiter seinen warmen Mantel schützend über den Bettler, bewahrt so beide vorm Erfrieren. In der Kunstgeschichte kennt man die Schutzmantelmadonna, unter deren Mantel sich viele Menschen schutzsuchend drängen; gut bekannt ist auch das Lied „Maria, breit den Mantel aus, mach Schutz und Schirm für uns daraus“. Daran mag der Hermeskeiler Bildhauer Matthias Müller gedacht haben, als er diese ausdruckstarke Skulptur 1969 angefertigt hat.
Hans-Georg Reuter