mit dem Teilen beginnt ein guter Weg

Berichte

Enthüllung der "Via St. Martini" Plakette am Haus am Baum, 25.März 2026

Das Foyer-Museum in der Studiwerk-Wohnanlage „Haus am Baum" am Martinskloster ist jetzt offizieller Wegpunkt des Europäischen Kulturwegs St. Martin von Tours. Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung und der Enthüllung einer silberfarbenen Hinweistafel erfolgte am Freitag, 27. März, die sichtbare Einbindung in das europäische Kulturprojekt. Eine erste Aktion zum Jubiläumsjahr „400 Jahre Martinskloster in Trier".

Das Studiwerk Trier kooperiert dabei mit dem Verein der Förderer und Unterstützer des Europäischen Kulturwegs St. Martin von Tours im Raum Trier. Ziel der Zusammenarbeit ist es, das Foyer-Museum dauerhaft in den Kulturweg einzubinden.

„Mit der Aufnahme des Foyer-Museums in den Europäischen Kulturweg öffnen wir einen Ort der Geschichte nun auch für ein internationales (Wander) Publikum", sagt Andreas Wagner, Geschäftsführer des Studiwerks Trier. „Damit kommen wir unserem gesetzlichen Kulturauftrag in neuer Form und Ausrichtung nach."

Auch der Verein hebt die Bedeutung des neuen Wegpunkts hervor. Der erste Vorsitzende Horst Drach erklärt: „Das Foyer-Museum verbindet das Wirken des heiligen Martin mit einem lebendigen Ort des heutigen Stadt- und Studierendenlebens. Als Wegpunkt des Europäischen Kulturwegs macht es Geschichte niedrigschwellig, zeitgemäß und barrierefrei erlebbar."

Der historische Ort des Martinsklosters, das 2026 sein 400-jähriges Bestehen feiert,wird dank der Kooperation zum Teil eines grenzüberschreitenden Netzwerks, das das kulturelle Erbe rund um den heiligen Martin auf seinen historischen Wegen quer durch Europa sichtbar macht.

Nach dem Vortrag überreichte Frau Zey-Wortmann, Vorsitzende der KEB Trier, an Horst Drach ein kleines Geschenk mit Überraschungseffekt: Wein aus Hermeskeil!

Horst Drach als Vortragender bei Theo Talk, 25.März 2026

In der Reihe "Theo Talk", einer Veranstaltungsreihe der katholischen Erwachsenen Bildung (KEB) des Bistums Trier, hatte unser Vorsitzender Horst Drach die Gelegenheit, die Bedeutung des vom Europarat 2005 initiierten Pilgerweges “Via Sancti Martini” und die Ziele unseres Vereins in einer gut besuchten Veranstaltung zu erläutern.
Er erinnerte in seinem Vortrag " Der Hl. Martin, Vorbild für Europa" daran, dass Europa  auf gemeinsamen Werten basiert, und der Hl. Martin von Tours als europaweit bekannte Persönlichkeit schon früh diese  christlich fundierten Werte der Solidarität, des solidarischen Miteinanders und Sorgens gelebt hat. Der vom Europarat initiierte Kulturweg möchte deshalb, so Horst Drach,  auf besondere Art und Weise an dieses europäische Erbe erinnern: Leben, Wirken und Traditionsgeschichte des Hl. Martin, Einrichtungen, die seinen Namen tragen, Kunst und Kulturgüter am Weg, sowie die besondere Situation von Hilfe- und Solidaritätseinrichtungen und ihren Zielsetzungen. 

St Martin im Marviertel
Foto: C Eifler

Auf den Spuren des Martin von Tours durch Trier am 9.10.2025

Viele zufriedene Gesichter nach dem Stadtgang auf den Spuren des Martin von Tours durch die Innenstadt von Trier mit Christoph Eiffler



Großer Dank stand am Ende der Führung. Eine Teilnehmerin sagte zum Schluss: „Du kannst begeisternd und anschaulich aus dem Leben des Martin erzählen; eine Begeisterung die ansteckt.“ Und vieles, was Christoph Eiffler den acht Teilnehmenden erzählte, war ihnen nicht bekannt. Die Geschichte von der Heilung des Sklaven des Tetradius, die zur Gründungslegende des benediktinischen Klosters St. Martin wurde. Die Heilung eines gelähmten Mädchens, die am Dom beginnt. Und die Ereignisse rund um den ersten Ketzerprozess des Bischofs von Avila Priscillian, die rund um Basilika, Forum/Viehmarkt und Dom spielen.
Nach soviel Zuspruch am Ende meinte Christoph Eiffler: „Es ist sicherlich nicht meine letzte Führung. Bestimmt wieder im Frühjahr und natürlich immer gerne auf Anfrage.“

Infostand in Kanzem
Foto: H Drach

Tag der Vereine in Kanzem am 20. September 2025
Marita und Horst Drach waren mit einem Infostand dabei

Die Einladung, uns einzubringen und am Tag der Vereine in Kanzem mit eigenem Infostand dabei zu sein, gab uns die tolle Möglichkeit über die Ziele, Themen und Angebote unseres Vereins eine größere Öffentlichkeit zu informieren und Aufmerksamkeit zu erzielen.

Bei tollem Spätsommerwetter waren alle in Kanzem vertretenen Vereine am Start. Neben Jagdgenossenschaft, Feuerwehr, Sportverein, Heimat- und Verkehrsverein, dem Kulturverein, Sachausschuss Kinder und Jugend und der Initiative Buch- und Wein, konnte sich der Verein der Förderer und Unterstützer des Martinusweges im Raum Trier vorstellen.
Die Gemeinde, andere Vereine und Organisationen haben uns offen, herzlich und interessiert in ihrer Mitte willkommen geheißen.

Viele Kanzemer Bürgerinnen und Bürger, Besucher von umliegenden Gemeinden aber auch Radfahrer auf dem vorbeiführenden Radweg, nutzten die Möglichkeit sich bei Kaffee und Kuchen oder anderen Köstlichkeiten an den Ständen zu informieren.

Auch wenn es an unserem Vereinsstand nichts zu essen gab, waren Marita und Horst Drach gefragte Gesprächspartner für zahlreiche Interessierte.
„Was ist das für ein Verein, den Jakobusweg kenne ich aber den Europäischen Martinsweg!?“ „Was wollen Sie mit dem Verein, was hat er für Ziele?“ „Wie verläuft der Martinsweg in unserer Region?“ „Oh, das interessiert mich, wie erfahre ich etwas vorm Programm? Machen Sie auch Pilgergänge?“ „Warum gibt es Kulturwege?“
Das sind nur einige Fragen, die Marita und Horst Drach an diesem Nachmittag in Kanzem versucht haben zu beantworten. St. Martin, sein Leben, der Verlauf des gesamten europäischen Kulturwegs, St. Martin steht für Solidarität waren ebenfalls Gesprächsinhalte.
Alles in allem war das eine für den Verein und seine Ziele ein gelungener Nachmittag, auch wenn Marita und Horst Drach am Abend trockene Kehlen hatten. Aber im Kreis der anderen Mitwirkenden konnte während des Abbaus der Stände konnte hier Abhilfe geschaffen werden!

Horst Drach

Warten auf den Sonnenuntergang in den Weinbergen von Waldrach
Foto: HW Weisskircher

Feierabend Pilgern am 11. September 2025 mit Christoph Eiffler


Es hatte sich nach stundenlangem Regen gerade die Sonne durch die Wolkendecke über Waldrach vorgearbeitet, als sich 14 Feierabendpilger am Ortsausgang trafen und dort von Christoph Eiffler, der die Gruppe begleitete, einige Informationen zum Ablauf der Wanderung nach Mertesdorf erhielten. Die erste Station war der Anfang des römischen Viadukts, das zu Römerzeiten gutes kostbares Wasser auf einem langen Weg nach Trier brachte. Dann ging es zu den vier Wächtern, ein Kunstwerk von Guy Charlier vor dem Rathaus der Verbandsgemeinde Ruwer, wo Christoph die künstlerische und spirituelle Bedeutung erläuterte. Hinauf zu einem Höhenweg in Richtung Mertesdorf genoss die Gruppe bei Sonnenuntergang hinter den gegenüberliegenden Hügeln einen kleinen Vortrag über St Martin und setzte ihren Weg fort zu der Martinskirche in Mertesdorf. Dort wurde die Gruppe durch die Küsterin sehr herzlich empfangen. Man versammelte sich in der modernen, aber äußerst heimeligen Kirche, die in den 70 Jahren mit regionalen Baumerkmalen neu errichtet wurde und viele Utensilien der alten abgerissenen Kirche noch inkludiert hatte. Wir wurden auf ein Bild des bekannten Trierer Künstlers Werner Persy aufmerksam gemacht, das Szenen aus St. Martins Leben darstellt. Christoph stellte die Besonderheiten des beeindruckenden Gemäldes vor und stimmte dann zu einem Martinslied an, das von allen Anwesenden mit Freude mitgesungen wurde. Anschließend gab es in einem Aufenthaltsraum der Kirche Wein und warme Laugenbrezel und man konnte die letzten zwei Stunden gemütlich Revue passieren lassen.

Fazit: Es war ein sehr unterhaltsamer und sehr inspirierender Spaziergang, den alle genossen.

Pünktlich nach der Veranstaltung wurde der Natur wieder vom Himmel das lebensnotwendige Nass geschenkt :-).

Hans-Werner Weisskircher

Flaschenetikett Weingut Martinshof
Foto: Weingut Martinshof

Spaziergang durch die Weinberge und Weinprobe auf dem Martinshof in Mehring, 16. August 2025


Am 16. August nahmen acht Personen am Ausflug durch die Weinberge zur Huxley-Hütte bei Mehring mit dem Blick ins Moseltal und auf die grünen Weinberge beidseits teil. Bei einem Glas Sekt erklärte uns der Winzer die Landschaft und die Weinlagen, die Geschichte von Mehring. In der Winzerstube der Familie Zisch gab es dann eine Weinprobe mit 6 Weinen, dazu eine Käseplatte, von Frau Zisch liebevoll zubereitet. Dabei wusste Hans Zisch in seiner humorvollen Art viel von St. Martin zu erzählen. Das passt zum Etikett auf den Weinflaschen des Weingutes Martinshof. Da reicht der Ritter St. Martin dem armen Mann – einen Pokal Wein. Ein Hinweis, wie man Martins Mantelspende heute nachvollziehen kann.
Hans-Georg Reuter

Start im Innenhof des Martinsklosters
Foto: HW Weisskircher

Auf den Spuren von St. Martin durch Trier am 4. Juli 2025

Ein zweistündiger Spaziergang zu den Orten in Trier, die der Bischof von Tours nach Ausweis seines Biografen Sulpicius Severus tatsächlich aufgesucht hat, geführt von Hans-Georg Reuter.

Vierzehn Interessierte starteten um 18 Uhr im Innenhof des Studentenwohnheims Martinskloster. Von dort aus ging es entlang der Mosel zur Römerbrücke, dann zum römischen Forum, zur Konstantinbasilika, zum Dom – immer mit Texten aus der Vita Martini seines Biografen. Eine Teilnehmerin bedankte sich mit dieser E-Mail:
"Guten Abend Herr Reuter, ich habe am Freitag an dem von Ihnen angebotenen Spaziergang auf den Spuren des Hlg. St. Martins teilgenommen. So oft am Martinsrelief vorbeigefahren,-ohne es bewusst wahr zu nehmen, so oft die Straße an der Mosel befahren, nichtsahnend, dass ein Katzensprung entfernt ein wunderschöner Weg mit besonders beeindruckendem altem Baumbestand darauf wartet, ihre interessanten Ausführungen über den Aufenthalt St. Martins in unsrer Stadt aufzunehmen .
Diese 2 Stunden habe ich als kleine Auszeit ,gepaart mit der Aufnahme von neuem Wissensgut, erfahren.
Ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen für die interessante Führung bedanken."

Foto C Eiffler

Ausschilderung des Weges geht weiter



2023 sind auf dem Wegabschnitt zwischen Hermeskeil und Reinsfeld zehn Informationstafel aus dem Leben des Martinus aufgestellt und in diesem Zuge auch der Weg ausgeschildert worden. Im Frühjahr 2025 konnte die Ausschilderung zwischen Reinsfeld und Mertesdorf fortgesetzt werden. Hier gab es eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen den Touristeninformationen in Hermeskeil und Kasel und den beiden Verbandsgemeinden. Ohne ihr großes Engagement wäre die Ausschilderung nicht möglich gewesen. Auch hat sich das Bistum Rottenburg-Stuttgart großzügig finanziell beteiligt, das für die Koordination des Weges in Deutschland zuständig ist. 

Foto A Kossmann

Ideenwerkstatt



Im Frühjahr 2025 fand in Trier eine gut besuchte Ideenwerkstatt für die neuen Mitglieder und weiterte Interessierte statt.
Mehrere Arbeitsgruppen haben sich gebildet.
Eine wird sich mit der Gestaltung von Stadtgängen auf den Spuren des Martinus in Trier beschäftigen; eine andere mit der Ausschilderung des weiteren Weges in Trier. Eine dritte: Wie Martinus Kindern und jungen Familien in der heutigen Zeit gut vermittelt werden kann. Eine weitere Arbeitsgruppe befasst sich mit der Homepage und dem weiteren digitalen Auftritt des Vereins.

Vorstand nach der Gründungsversammlung 
von links nach rechts: M. Drach, HG Reuter, C. Eiffler, B. Ott, H. Drach,
Prof. Dr. M. Lörsch, Dr. HW Weisskircher ( es fehlt C Heinz)
Foto Ott

Martinusverein für den europäischen Kultur- und Pilgerweg Martinus gegründet



Im Herbst 2024 hat sich der Verein „Förderer und Unterstützer des Europäischen Kulturwegs St. Martin von Tours“ im Raum Trier e.V.“ gegründet. Zur Gründungsversammlung am 28.10. kamen über 25 Personen in den Pfarrsaal von St. Martin in Trier und ein achtköpfiger Vorstand konnte gewählt werden. Mittlerweile ist die Gemeinnützigkeit anerkannt und ein Bankkonto eröffnet. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen. Ziel des Vereins ist den europäischen Kultur- und Pilgerweg Martinus zwischen Muhl im Hochwald bei Hermeskeil bis Wasserbillig an der luxemburgischen Grenze über Nonnweiler, Hermeskeil, Reinsfeld, Waldrach, Mertesdorf, Trier, Igel bekannter zu machen und mit Angeboten zu beleben. Zur Strecke gehört auch eine Schleife zwischen Mertesdorf und Schweich, die fünf Martinskirchen verbindet.
Der europäische „Kultur- und Pilgerweg Martinus“ ist 2005 vom europäischen Rat ins Leben gerufen worden. Er ist also gegenüber dem Jakobusweg ein sehr junges Baby. Der Weg führt vom Geburtsort des heiligen Martin in Szombathely, das in Ungarn liegt, bis zu seinem Grab im französischen Tours quer durch Europa. Neben Ungarn und Frankreich geht er auch durch Österreich, Deutschland, Luxembourg und Belgien und umfasst insgesamt über 2.500 Kilometer. Der Europarat sieht in dem heiligen Martin eine europäische Persönlichkeit, die fürs Teilen und eine solidarische Haltung steht. 2011 hat das Bistum Trier die konkrete Wegführung von Bingen bis zur luxemburgischen Grenze in Wasserbillig festgelegt. Maßgeblich haben ihn Horst Drach und Hans-Georg Reuter umgesetzt. Der Kultur- und Pilgerweg geht auf vorhandenen Wegen und ist auf der Homepage www.Martinuswege.eu hinterlegt. Der Wanderer oder Pilger kann sich die Wegbeschreibung ausdrucken oder digital führen lassen.

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